Die SEO-Basics sind im Zeitalter von KI weiterhin relevant
Die technischen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierungen für ChatGPT, Gemini & Co. sind genauso wichtig wie bisher, wenn nicht sogar noch relevanter. Und vorneweg: Es gibt derzeit keine geheimen Tricks, wie man als Unternehmen in ChatGPT häufiger zitiert wird, denn:
Gutes SEO = Gutes GEO
Google sagt ausdrücklich: “Good SEO is Good GEO.” Das wurde diese Woche an der diesjährigen Google Search Central Live in Zürich von John Mueller nochmals bestätigt. Denn sowohl ChatGPT als auch Gemini benötigen für die Live-Suche crawlbare, indexierbare und hilfreiche Inhalte – genau wie im “traditionellen” SEO.
Zum Verständnis: GEO (Generative Engine Optimization) ist derzeit mehr als Industrie-Buzzword einzuordnen, da es derzeit keine spezifischen Massnahmen gibt, die mit gutem SEO nicht bereits umgesetzt werden.
Did you know: Wer bereits nutzerzentrierte Inhalte schreibt, strukturierte Abschnitte nutzt und sprechende Überschriften einsetzt, schafft es den KI-Systemen deutlich leichter, Inhalte korrekt auszulesen und einzuordnen.

Die Webseite ist die einfachste Datenquelle für KI-Bots
ChatGPT oder Gemini können heute sehr schnell Inhalte aus vielen verschiedenen Webseiten abrufen und miteinander vergleichen – Erkenntnisse, für die wir früher mühsam zig Minuten recherchieren mussten.
Was hilft, damit ein Unternehmen in den Antworten erwähnt wird? Eine klare schriftliche Positionierung auf der Webseite zu wichtigen Themen wie Produkten und Dienstleistungen hilft der KI enorm, ein Unternehmen besser zu verstehen. Diese Klarheit ermöglicht es Google oder OpenAI überhaupt erst, ein Unternehmen bei relevanten Suchanfragen korrekt einzuordnen und vorzuschlagen.
Did you know: Wenn KI-Bots auf der Unternehmenswebseite blockiert werden, sinkt die Wahrscheinlichkeit stark, in AI-Antworten erwähnt zu werden.

Selektion und Qualität des Contents so wichtig wie noch nie
Google und ChatGPT beantworten einfache Fragen oft direkt aus vorhandenen Trainingsdatensatz – ohne eine Webseite dafür aufzurufen. Erst wenn sich das Sprachmodell nicht sicher ist oder aktuelle Informationen benötigt werden, findet eine Live-Suche statt.
Welche Inhalte haben Zukunft? Aktuelle Inhalte mit eigenen Daten, echten Erfahrungen und Mehrwert für Nutzer. Das funktioniert seit Jahren im SEO – und eben auch in der KI-Suche. Oder wie John Mueller sagt: Create Awesome Content!
Für mich jedenfalls eine sehr spannende Zeit, in der sich die Art und Weise, wie wir uns informieren, grundlegend verändert. Für uns Nutzer mega – und für uns SEOs eine echte Herausforderung.


